Presseinformation Nr. 164 vom 10. November 2008
Psychotherapie in der Forensik
Antrittsvorlesung von Prof. Klaus Hoffmann
Dr. Klaus Hoffmann ist neuer außerplanmäßiger Professor an der Universität Konstanz. Am Donnerstag, 20. November, hält der Chefarzt der Abteilung Forensische Psychiatrie und Psychotherapie des Zentrums für Psychiatrie Reichenau (ZPR) seine Antrittsvorlesung „Empirische Befunde in der Forensischen Psychotherapie – aktuelle Projekte“. Darin stellt er eine neue landesweite forensische Begleitforschung vor, die er koordiniert. Hintergrund ist, dass - erstmals im deutschsprachigen Raum - im baden-württembergischen Maßregelvollzug alle Patienten mit ihren Behandlungsverläufen sowie nach ihrer Entlassung erfasst werden, um so den Effekt der forensischen Behandlung zu evaluieren. Die Veranstaltung findet im Festsaal des ZPR statt und beginnt um 16 Uhr.
Hoffmann ist Psychoanalytiker und leitet das Institut für Psychoanalyse in Kreuzlingen mit. Seine Forschungen erstrecken sich auch auf Psychotherapieverläufe bei langen tiefenpsychologischen Behandlungen in der Forensik. Auch darüber wird er in seiner Antrittsvorlesung referieren. Ferner wird Hoffmann aktuelle versorgungspolitische Daten nennen, die er u.a. der engen Zusammenarbeit mit dem Konstanzer Kriminologen Prof. Wolfgang Heinz verdankt.


