Presseinformation Nr. 149 vom 22. Oktober 2008
Universität Konstanz: Bestürzung über den Tod von Gräfin Sonja Bernadotte
„Mit Bestürzung habe ich die gestrige Nachricht vom Tod von Gräfin Sonja Bernadotte gehört. Im Namen der Universität Konstanz und auch persönlich möchte ich den Angehörigen meine tiefe Anteilnahme aussprechen“, so der Rektor der Universität Konstanz, Prof. Gerhart von Graevenitz.
Über viele Jahre hinweg verbindet die Blumeninsel Mainau und die Universität - die beiden größten Arbeitgeber in Konstanz - ein enger und freundschaftlicher Kontakt. „Wir sind nicht nur gute Nachbarn am Bodenseeufer. Uns verbinden auch gemeinsame Projekte, aktuell zum Beispiel in der Biologie im Bereich des Pflanzenschutzes. Auch der Botanische Garten und die Grüne Schule auf der Mainau sind im Gespräch miteinander. Wissenschaft und Forschung sind immer gern gesehene Gäste auf der Blumeninsel, die wohl weltweit zu den schönsten gehört und immer wieder ihre Besucher in ihren Bann zieht. Es ist das Lebenswerk von Gräfin Sonja und ihrer Familie, das unsere höchste Anerkennung verdient“, sagte Graevenitz.
Eine ganz besondere Stellung nähmen dabei insbesondere die Nobelpreisträgertreffen auf der Mainau ein. Im Sommer 2008 konnten sich wieder junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler aus dem Fachbereich Physik über eine Einladung zum Nobelpreisträgertreffen freuen. „Mit einer unglaublichen Begeisterung haben unsere jungen Forscher im Sommer wieder die Gelegenheit genutzt, die wohl renommiertesten Wissenschaftler ihrer Disziplin zu treffen und mit ihnen in den Dialog zu treten. Die wunderschöne Umgebung und die aufmerksame und herzliche Gastfreundschaft auf der Insel werden allen Gästen in Erinnerung bleiben“, so der Rektor der Universität.


